 Im
Schatten des Campanile
Roman
Neid, Hass und Unfrieden dominieren
in diesem Roman von Werner Bucher. "Im Schatten des Campanile" ist der
Teufel los - obwohl im überalterten Tessiner Dörfchen Montevecchia genau
besehen fast nichts passiert. Das faszinierend geschriebene, wie bei einem Kriminalroman
äusserst spannende Buch deutet an, wohin die Reise gehen könnte. Die
Figuren werden greifbar, deren Abgründe, Sehnsüchte, Gewohnheiten und
ihr Engagement oder ihre Gleichgültigkeit gegenüber einer von Jahr zu
Jahr stärker bedrohten Umwelt. Auch über das Handwerk und die Schwierigkeiten
heutigen Schreibens wird nachgedacht, verschiedene Stil- und Optikwechsel werden
erprobt und wieder verworfen; und dass Mythologisches mit ins Spiel kommt, gibt
dem Buch zusätzliche Tiefe.
Zwei,
drei Stimmen zum Buch: "Ein gutes Buch ..." (Facts) "Erneut
zeigt sich Buchers sprachliche Meisterschaft, seine ausgeprägte Fähigkeit,
nicht nur Landschaften, Stimmungen, heutige Welt ins Wort zu setzen, sondern seine
Figuren bis ins Letzte auszuloten; in den intensiven Monologen von Anton Ineichen
und Ute Gründel spielt sich das eigentliche Drama ab." (Der kleine
Bund, Bern) "Und das ist das Besondere, ja Faszinierende: Mit wechselnden
stilistischen Mitteln breitet der Autor ein erheiterndes wie erschreckendes Kaleidoskop
menschlicher Einsichten und Abgründe aus." (Die Südostschweiz) >
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