 Literaturzeitschrift
orte
Keine Frage, orte ist seit 1974 die lebendigste, offenste Literaturzeitschrift
der Schweiz, sie kennt keine Einengung, fährt stets mehrgleisig. Diese Spannweite
hat auch mit der Redaktion zu tun. Besonders die gegenwärtige garantiert
dafür. Wohl kein Zufall, dass stets Lyriker und Dichter der orte-Redaktion
angehörten (etwa Vera Piller und Claus Bremer, beide leider verstorben; und
heute darf ich mit einigem Stolz Peter K. Wehrli nennen, Ueli Schenker, Jürgen
Stelling, Virgilio Masciadri, Erwin Messmer oder Barbara Traber, um den Herausgeber
trotz seiner Zurückhaltung nicht zu vergessen). Jeder von ihnen vertritt
an den redaktionellen Zusammenkünften seine Vorlieben und lässt es zugleich
zu, dass er nicht als Alleinseligmachender dominieren kann. So entstehen unsere
orte-Nummern, aus Streit und Liebe zur Poesie, aus Abneigung und Bewunderung -
und trotz der natürlich gerechtfertigten und bei jeder Gelegenheit zu hörenden
Ansicht, dass Literatur doch selten je das grosse Geld einbringt. Mit andern
Worten: Wer unsere mutigen Zeitschriften- und Büchermacher und vor allem
orte nicht kennenlernen will, ist selber schuld. Alle anderen klicken jetzt hier. >
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